AGB

dest events


Allgemeine Geschäftsbedingungen zum Event-Agenturvertrag
Für das Vertragsverhältnis zwischen der Agentur Dest Events GmbH und dem
Veranstalter / Auftraggeber zur Verwirklichung einer Veranstaltung gelten
ausschließlich die nachfolgenden Geschäftsbedingungen:
1. Allgemeines
Alle Agenturleistungen (Eventberatung, -konzeption, -planung, -organisation, -betreuung und -
nachbereitung) erfolgen zu den nachstehenden Geschäftsbedingungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Veranstalters / Auftraggebers gelten nur bei schriftlicher
Bestätigung durch die Agentur. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Veranstalters /
Auftraggebers, auf die in Formularen oder in eigenen Dateien, auf Rechnern, Websiten oder
entsprechenden Medien verwiesen wird, wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Es kommt ein
Vertragsverhältnis nur auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande.
2. Pflichten der Agentur
Bei bestehender Inkassovollmacht ist die Agentur verpflichtet, vereinnahmte Gelder (z. B.
Sponsoring, Werbung) unverzüglich an den Auftraggeber auszuzahlen.
3. Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, Änderungen oder Neuigkeiten, die für die Eventberatung,
-konzeption, -planung, -organisation,-betreuung oder -nachbereitung von Bedeutung sind,
unverzüglich mitzuteilen. Soweit Eventdienstleister im vertragsgegenständlichen Bereich an
den Auftraggeber direkt herantreten, ist er verpflichtet, diese an die Agentur zu verweisen
und die weiteren Vertrags- und Organisationsverhandlungen der Agentur zu überlassen.
Der Auftraggeber verpflichtet sich zur sorgfältigen Erfüllung der Verträge, die die Agentur in
seinem Namen oder im eigenen Namen im Interesse des Auftraggebers abgeschlossen hat.
Der Auftraggeber stellt der Agentur zur Erfüllung der vereinbarten Agenturleistungen das
notwendige Werbematerial, Firmenlogo, Veranstaltungslogo, Fotos, Videos,
Presseveröffentlichung u. ä. zur Verfügung und erteilt auf Wunsch weitere Informationen über
die durchzuführende Veranstaltung und den genauen Programminhalt.
Der Auftraggeber trägt als Auftraggeber die typischen Veranstalterlasten (eventuell anfallende
GEMA-Gebühr, KSK-Abgabe, sog. Ausländersteuer, Abschluss einer
Veranstalterhaftpflichtversicherung etc.) und ist für die rechtzeitige Einholung aller
erforderlichen behördlichen Genehmigungen und / oder Anmeldungen allein zuständig.
Sollten Auflagen durch eine Behörde erteilt worden sein, sind diese der Agentur unverzüglich
mitzuteilen.
Der Auftraggeber gewährleistet, dass am Veranstaltungsort und -tag ein kompetenter
Ansprechpartner für die Agentur gestellt wird. Dieser Vertreter gilt als bevollmächtigt, sämtliche
erforderlichen oder sachdienlichen Erklärungen für die Agentur abzugeben oder
entgegenzunehmen.
4. Rechte des Auftraggebers
Der Auftraggeber hat Anspruch darauf, dass die Agentur ihre im vertragsgegenständlichen Angebot
spezifizierten beschriebenen Aufgaben gewissenhaft und aktiv wahrnimmt.
(1) Der Auftraggeber hat gegenüber der Agentur jederzeit Anspruch auf Auskunft und Einsicht in
die vertragsgegenständlichen Angelegenheiten.
5. Rechte der Agentur
Die Agentur hat Verhandlungs-, Abschluss- und Inkassovollmacht für den Auftraggeber und
darf für ihn in dessen Namen oder im eigenen Namen und in dessen Interesse Verträge (z. B.
Location, Catering, Technik, Sponsoring, Werbung) abschließen und die vereinbarten Gelder
für ihn treuhänderisch vereinnahmen.
(1) Die Agentur darf Arbeitsergebnisse in Auszügen sowie Name und Logo des Auftraggebers
zu Referenzzwecken verwenden.
6. Grundsätze zur loyalen Zusammenarbeit
Die Vertragsparteien arbeiten kooperativ und loyal mit dem Ziel einer optimalen
Veranstaltungsplanung und -durchführung nach den klassischen Regeln des
Projektmanagements zusammen.
(1) Streitigkeiten werden sie mit dem Ziel einer einvernehmlichen Lösung fair austragen.
Über alle Angelegenheiten, die Inhalt dieses Vertrages sind, werden sie auch nach
Beendigung dieses Vertrages Stillschweigen bewahren. Dies gilt insbesondere auch für
Vertragsabschlüsse mit Eventdienstleistern, Sponsoren und Künstlergagen, die absolut
vertraulich zu behandeln sind.
7. Vergütung
Dem Auftraggeber ist bekannt, dass die vereinbarten Agenturtätigkeiten erst nach Eingang der
vereinbarten Anzahlung aufgenommen werden.
 
Wenn der Auftraggeber umfangreiche Planungen / Arbeiten und dergleichen außerhalb der
laufenden Betreuung / Organisation / Beratung ändert und / oder abbricht, wird er der Agentur
alle angefallenen Kosten ersetzen und sie von allen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten
freistellen.
Haben die Parteien eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen und kommt der
Auftraggeber mit einer Rate mehr als 14 Arbeitstage in Rückstand, so ist die Agentur
berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern.
Zahlt der Auftraggeber bei Fälligkeit der Kostenvorschüsse oder Abschlagszahlungen nicht,
ist die Agentur neben den sonstigen Rechten auch ohne Mahnung zur sofortigen Einstellung
der Agenturtätigkeiten berechtigt.
Wird die Veranstaltung nachträglich nicht durchgeführt, so bleibt der Vergütungsanspruch in voller
Höhe bestehen. Geht der Agentur die schriftliche Mitteilung über den Ausfall der Veranstaltung
zwei Wochen vor deren Durchführung zu, ist die Agentur befugt, das bis dahin abgerufene
Auftragsvolumen zzgl. ihrer Auslagen abzurechnen. Liegt der Zeitpunkt der Mitteilung 14
Arbeitstage vor der Veranstaltung oder später, bleibt der volle Vergütungsanspruch mit dem
Auslagen- / Kostenersatzanspruch bestehen. Kosten der an die Subunternehmer für
Drittleistungen zu entrichtenden Storno- oder Kündigungsgebühren sind vom Auftraggeber zu
zahlen.
Mit der Vergütung sind alle branchenüblichen Aufwendungen der Agentur abgegolten. Darüber
hinaus gehende Aufwendungen (z.B. Kosten für Drucksachen, Porto, Kurier) gehen zu Lasten
des Auftraggebers.
8. Vertragsstrafe / pauschalierter Schadensersatz
Verletzt der Auftraggeber die vertragliche Schweigepflicht, kann die Agentur eine Vertragsstrafe in Höhe
von 1000,- € für jeden Fall der Zuwiderhandlung ohne Fortsetzungszusammenhang verlangen. Begeht der
Auftraggeber eine sonstige schuldhafte Vertragsverletzung, kann die Agentur eine Vertragsstrafe von 500,-
€ verlangen.
(1) Bei unberechtigter Verwendung, Erstellung durch Bearbeitung oder Weitergabe der durch die
Agentur konzipierten / erstellten und urheberrechtlich geschützten Materialien, (Werbe-
)Konzepte, Unterlagen, Pläne etc. wird vorbehaltlich der Geltendmachung weiterer
Schadensersatzansprüche ein Mindesthonorar in Höhe des Fünffachen des vereinbarten,
üblichen oder des anhand der jeweils gültigen Lizenzsätze zu ermittelnden
Nutzungshonorars fällig. Unterbleibt der Urheber- und / oder Agenturvermerk, so hat die
Agentur auf einen Zuschlag in Höhe von – ggf. jeweils – 100% zum jeweiligen
Nutzungshonorar zzgl. angefallener Verwaltungskosten und Rechtsanwaltskosten Anspruch.
(2) Der Beweis eines geringeren Schadens bleibt beiden Parteien offen. Die Geltendmachung
eines weitergehenden Schadens wird durch die vorstehenden Schadenspauschalierungen
nicht ausgeschlossen.
9. Haftungsausschluss
Die Agentur schließt dem Auftraggeber gegenüber mit Ausnahme von Schäden aus der
Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit seine Haftung für jeden Schaden aus,
der nicht auf einer vorsätzliche oder grobe fahrlässigen Vertragsverletzung der Agentur oder
eines gesetzlichen Vertreters / eines Erfüllungsgehilfen beruht. Der Schadensersatzanspruch für
die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen,
vorhersehbaren Schaden begrenzt, wenn nicht zugleich ein anderer der in S. 1 dieses Abs. 1
aufgeführten Ausnahmefälle vorliegt.
Die Regelungen des vorstehenden Abs. 1 gelten für alle Schadensersatzansprüche und zwar
gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten
aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung.
Eine Abänderung der Beweislast zum Nachteil des Auftraggebers ist mit den vorstehenden
Regelungen nicht gegeben.
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Agentur von allen etwaigen Schadensersatzansprüchen
Dritter aus oder im Zusammenhang mit der Organisation des Events freizustellen, es sei denn, diese
beruhten auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handeln der Agentur oder eines gesetzlichen
Vertreters / eines Erfüllungsgehilfen.
10. Schlussbestimmung
Sollte eine der AGB-Bestimmungen nichtig sein, so wird die Gültigkeit der übrigen
Bestimmungen nicht berührt.
Vertragssprache ist deutsch.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Rechts
oder sonstiger nationaler oder internationaler Gesetze.
Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Agentur.
 
Dest Events GmbH Geschäftsführer T +49 2237 - 925 34 65 USt-IdNr. DE295839986B
Alfred-Nobel-Str. 13 Kürsat Murat F +49 2237 - 925 34 64 Bankverbindung
50169 Kerpen info@destevents.org IBAN DE79375517800021030002
www.destevents.org BIC WELADED1LAF

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